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30/9/2006 Quo vadis Google?

Im Rahmen der exzellenten CEO Luncheon-Serie, der Swiss-American Chamber of Commerce (AMCHAM), referierte am Freitag, Nikesh Arora (Vice President of GOOGLE Europe) im Zunfthaus Meisen in Zürich.

Die wichtigsten Punkte seiner Speech:

#1: Die Produkte von Google (Suchmaschine, Google Earth, Picassa etc.) sind erfolgreicher als die Firma Google (d.h. es gibt noch viel Potenzial für Mehrumsatz...)

#2: Wir sind in der dritten Phase des Internets. Phase 3 hat etwas vor einem halben Jahr begonnen mit Videoapplikationen usw. Er umschrieb es mit "...doing different things in the Internet..." und man weiss heute noch nicht ganz genau, wohin es gehen soll...

#3: Blogs sagen heutzutage innerhalb von zwei Tagen, ob ein Produkt/Start-up Erfolg haben wird, oder nicht (lange leben die BLOGS)!

#4: Die Konkurrenz von Google könnte heute irgendwo auf der Welt sein und alles was es dazu braucht, sind zwei geniale Gehirne und eine Garage (wenn ihr Lust habt, das nächste Google zu werden dann solltet ihr euch das genauer anschauen).

#5: Vor 5 Jahren hatte Google noch keinen Dollar Gewinn und heute in drei Quartalen rund 6 Mia.! Und vor 10 Jahren gab es noch kein Google.

#6: Langfristig wird "VIDEO" die Killerapplikation im Netz sein.

#7: 15 % aller Informationen auf dem Web sind online verfügbar und 85 % demnach noch nicht!

#8: Martin Naville (CEO AMCHAM) machte die beste Einführung, die Nikesh Arora jemals über ihn gehört hatte.

Leider gelang es Nikesh nicht ganz, dem Titel "How the Internet ist changing our lives" gerecht zu werden und er hat wahrscheinlich gegen die Google-Philosophie Nr. 2 ("Es ist das Beste, eine Sache wirklich, wirklich gut zu machen"), mit diesem Auftritt, verstossen. Dennoch hat er eine gewinnende Persönlichkeit und wirkt sympathisch.

Wer mehr über Google und die zukünftigen Projekte weiss, kann sie gerne bei uns posten! Danke!


PS: Diggt hier für unseren Artikel!


Nikesh

Nikesh Arora (Vice President of GOOGLE Europe) beim Referat in Zürich.

Martin Naville und Nikesh

Martin Naville (CEO AMCHAM) bedankt sich bei Nikesh Arora mit einem original Schweizer Sackmesser für seine Ausführungen.

27/9/2006 Lesson Learned aus dem Silicon Valley!

Nach meinen Tagen im Silicon Valley möchte ich gerne meine "Lesson Learned" aus vielen Gesprächen und Kontakten zur Diskussion stellen. Hier meine Erkenntnisse:

#1: Im Silicon Valley spielt die ganze grosse Musik mit einem unglaublichen Ecosystem... (Start-ups, Universitäten, Investoren, Rechtsanwälte, Business Angels etc.)

#2: ...aber auch im Silicon Valley kochen Sie nur mit Wasser (es sind immer Menschen hinter den grossen Namen und Stories)!

#3: Im Silicon Valley zählen nur die Resultate und ganz selten der Status (was in der CH nicht immer gegeben ist)...

#4: ...deshalb sind auch mit viel Fleiss, Geschick und einer Prise Glück die "Tellerwäscher-zum-Millionär"-Stories möglich!

#5: In den USA findet man als Start-up den grössten homogenen Markt der Welt - es ist aber auch der "blutigste" und meist umkämpfte Markt!

#6: Im Silicon Valley findet man ein pragmatischen Denken vor, was immer im Dienste der Kunden und dem nächsten Umsatz-Dollar steht (es geht nicht um Produkte, sondern um Applikationen/Nutzen für den Kunden)

#7: Das Silicon Valley gibt es genau 1x auf der ganzen Welt, es zu kopieren zu wollen, wäre nicht ein Erfolgsrezept (das Silicon Valley ist aus einer langen Tradition heraus gewachsen und versteht sich als Prozess - nicht als Event)!

In der Schweiz finden wir auch alle Zutaten für eine erfolgreiche Start-up-Kultur: Genug Geld + Innovation + Schlaue Köpfe. Ich hoffe, wir finden immer mehr Verbündete, die einen solchen "Unternehmer-Lifestyle" auch fördern und ihn leben.

Mehr Infos zu innovativen Start-ups und die Möglichkeit sie weiterzuentwickeln finden Sie hier.

asf

Meine gesammelten Eindrücke vom Silicon Valley in einer Bildstrecke zusammengefasst.


26/9/2006 Der Prozess zur Gewinnung neuer Kunden

Die Erfahrung erfolgreicher Unternehmer/innen beweisen, dass in einem härteren Konkurrenzkampf ein mehrstufiges Vorgehen zur Gewinnung neuer Kunden empfehlenswert ist.

Start-ups können davon profitieren, dass ca. 20 bis 25 % der Marktparter/innen mit der Betreuung oder mit den Leistungen von mittleren und grösseren Unternehmen unzufrieden sind.

Es wäre jedoch verfehlt, anzunehmen, dass man als Start-up mit einem einzigen Verkaufsgespräch Aufträge erhält. Meistens ist ein mehrstufiger Prozess notwendig, bis man einen Kunden für sich gewinnen kann:

Schritt 1: Telefonisches Abklären der zuständigen Person

Schritt 2: Mailing und etvl. Nachfassmailing

Schritt 3: Telefongespräch zwecks Terminvereinbarung oder Nachsenden weiterer Unterlagen (inkl. schriftlicher Bestätigung des Termins)

Schritt 4: Vorbereitung und Führen des Verkaufsgespräches

Schritt 5: Earbeitung einer attraktiven Offerte inkl. Beilagen wie Firmenporträt mit anschliessender Präsentation oder Zustellung an den Kunden mit geeigneten Beilagen (Firmenporträt, Produkteprospekte, Referenzen etc.)

Schritt 6: Verdankung und Bestätigung des Auftrags mit anschliessender Ausführung

Schritt 7: Telefonische oder persönliche Erfassung der Kundenzufriedenheit nach Abschluss des Auftrages

Schritt 8: Rechnungsstellung

Hier können Sie sich einen Fitness-Test im Verkauf herunterladen. Er gibt Auskunft, wie professionell Ihr Verkauf ausgestaltet ist und wie gut Sie zukünftigen Anforderungen entsprechen. Viel Erfolg und neue Kunden!

Verkaufserfolg

Mit systematischem Vorgehen kommen Sie zu neuen Kunden!

21/9/2006 So finden Sie Investoren für Ihr Start-up!

Sind Sie auf der Suche nach einer Finanzierung für Ihr Start-up oder wollen Sie endlich schneller und nachhaltiger wachsen?

Good News! Im Rahmen der nationalen Förderinitiative «venturelab» widmet sich ein fünftägiger Workshop genau diesen Herausforderungen:

- Was: Fünftägiger Workshop «venture training»

- Wann: 28.9. / 29.9. / 4.10. / 11.10. / 17.10.2006

- Trainer: Dr. Pius Küng, Christian Engeler, Nicolas Berg, Pierre Comte, Roland Tschudin, Jean-Pierre Vuilleumier, Oliver Schärli und Christian Schütz

- Nutzen: Präsentation vor Investoren, Kontakt zu den besten Start-up-Trainern der Schweiz, Überprüfung Ihres Business Models, Verbesserung Ihres Sales-Cycles, Aufbau eines Key Account Managements etc.

1. Tag (Unterwasser/SG): Presentation / Internationalization (Aufbau und Erfolgsfaktoren einer Präsentation & Vorgehensschritte für eine Internationalisierung)

2. Tag (Unterwasser/SG): Key Account Management / Akquisition (Key Account Management wirkungsvoll umsetzen & Ausgestaltung der individuellen Akquisitionsprozesse)

3. Tag (Technopark Zürich/ZH): Teambuilding / Management Tools (Managing a Start-up: Aufbau von «winning teams» & Praxistaugliche Management Tools)

4. Tag (Technorama Winterthur/ZH): Product Development / IPR (Wirkungsvoller Schutz von IPR &
Produkteentwicklung: Strategie und Konzeption)

5. Tag (SWX Exchange Zürich/ZH): Financing / Presentation (Erfolgsfaktoren bei der Finanzierung
Präsentation der Projekte vor potenziellen Investoren)

Wenn Sie sich einen der 10 Workshopplätze bewerben wollen dann klicken Sie hier.

(PS: Die Teilnahme ist für ausgewählte Bewerber/innen kostenlos.)


google

Sergey Brin und Larry Page (Gründer von Google) haben mit der Hilfe von Investoren, Google innerhalb von 8 Jahren zu einem Weltkonzern aufgebaut. Ist so etwas auch in der Schweiz möglich?

Elevator Pitch

Präsentieren Sie Ihr Projekt vor Investoren und Business Angels im «venture training». Bewerben Sie sich jetzt!.

20/9/2006 Stanford-Wissen für CH Start-ups!

Am 14. September2006 hatte ich das Vergnügen Lindsay Quadara und Therese Lina vom Stanford Technology Venture Program (STVP) im Terman Engineering Center in Stanford zu treffen.

STVP ist das Kompetenzzentrum für "Entrepreneurship" und "Entrepreneurship Education" in Stanford. Das ganze STVP-Team macht einen aufgestellten Eindruck und hat auch interessanten Content für CH Start-ups:

- Educators Corner (Videos, Podcasts, Fallstudien etc. frei downloadbar) --> Besonders interessant sind die Clips von Guy Kawasaki, Vinod Khosla, John Doerr und Larry Page (Google).

- Roundtable on Entrepreneurship Education: Konferenzen rund um den Erdball über "Entrepreneurship Education"

Zusätzlich veranstaltet das STVP während der Vorlesungszeit kostenlose Seminare (DFJ Entrepreneurial Thought Leaders Lecture Series) in Stanford mit namhaften Referenten im Start-up Bereich (Larry Page, Guy Kawasaki etc.).

Wer den langen Weg nach Stanford nicht antreten kann, dem empfehle ich unser nationales Förderprogramm für innovative Start-ups venturelab. Die nächsten Workshops starten Ende September 2006.

STVP

Lindsay Quadra vom STVP bei der Präsentation in Stanford.

STVP 2

Die Videos mit Guy Kawasaki rangieren auch bei STVP in den Spitzenpositionen.

16/9/2006 Tour de Silicon Valley

Durch meinen Kurzaufenthalt im Silicon Valley hatte ich die Gelegenheit wichtige Plätze im Silicon Valley zu besuchen, die ich allen "start-up-wütigen" nur empfehlen kann:

- Stanford (Heimstätte von Google u.a.)

- Die "HP-Garage" (erstes "Fabrik-Gebäude" von HP und die eigentliche Brutstätte des Silicon Valley)

- Sand Hill Road (dort sind alle Venture Capitalisten daheim)

- Swissnex (das Schweizer Technologie-Konsulat in San Francisco und das Pendent zum Share in Boston)

Es ist beeindruckend zu sehen, welches Ecosystem im Silicon Valley zu finden ist. Ich empfehle allen, die sich für Innovation und Unternehmertum interessieren selber das Valley zu erkunden und für sich die Lesson Learned zu ziehen.

HP Garage

Die Brutstätte des Silicon Valley die "Garage" von HP


Stanford

Das Wahrzeichen von Stanford der Hoover Tower

Sand Hill Road

An der Sand Hill Road sind praktisch alle wichtigen Venture Capitalisten des Silicon Valley lokalisiert

15/9/2006 So traf ich Guy Kawasaki und Scott McNealy im Silicon Valley!

Heute hatte ich das grosse Vergnügen einige wichtige Personen im Silicon Valley zu treffen und ihnen von unserem venturelab-Programm zu berichten.

Um 9.00 Uhr traf ich Guy Kawasaki (garage.com) im Stanford Park Hotel zum Frühstück. Er versprüht eine unglaubliche Energie überall wo er auftaucht und die 90 Minuten mit ihm waren viel zu schnell wieder vorbei. Die wichtigsten Punkte unseres Gespräches werden in den nächsten Wochen auf unserem Podcast zu hören sein.

Neben meinen weiteren Terminen (Stanford Venture Programm, Don Plaisted von Draper Investment, Ursula Oesterle von Swisscom) hatte ich auch das Vergnügen den Gründer und ex-CEO von SUN Microsystem, Scott McNealy (siehe Foto), in Menlo Park zu treffen. Er verstand es aus der "Garagen-Firma" SUN, eine der wichtigsten ICT-Firma der Welt zu formen - in nicht mal 30 Jahren.

Scott und Dominik

Scott McNealy und Dominik Tarolli in Menlo Park, Kalifornien.

13/9/2006 venture apéro vom 11.09.06 in Frauenfeld

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Am 11. September 2006 referierte Hans Peter Frei zum Thema "Telefonakquise" im START Gründungszentrum in Frauenfeld. Mit 55 Teilnehmern war der erste IFJ venture apéro in Frauenfeld nach 2 Jahren gut besucht. Dies natürlich auch dank dem ausgezeichneten Vortrag von Hans Peter Frei.

Die Teilnehmern nutzten nach dem Referat noch die Zeit, um ihr Netzwerk zu pflegen und zu erweitern.

Das IFJ dankt allen Teilnehmern, dem Referenten, den Sponsoren und Peter Britschgi vom START Gründungszentrum für einen interessanten Abend.

08/9/2006 Die 50 besten Wachstumsfirmen in der Schweiz (Private Equity-Magazin)

Gestern ist das Private Equity-Magazin (Das jährliche Schweizer Magazin für Beteiligungskapital von Cash und SECA) als Beilage der Wirtschaftszeitung CASH erschienen (Auflage 60'000).

38 Innovations-Experten und Private Equity-Investoren wählten 50 Top Ventures und die Top 10 Newcomers aus. Ein Ausschuss aus vier erfahrenen Branchenexperten hat dann das Ergebnis der Umfrage durchgesehen und in Einzelfällen leicht korrigiert.

Die Experten wählten folgende Firmen auf das Podest:

1) Esbatech, Schlieren (Pharma/Biotech)

2) Kuros Biosurgery, Zürich (Medizinaltechnik)

3) Precimed. Orvin (Medizinaltechnik)

Herzliche Gratulation den drei Gewinnern. Bei den Newcommern stehen folgende Firmen auf dem "Treppchen":

1) Molecular Partners, Zürich (Pharma/Biotech)

2) Flisom, Zürich (Cleantech)

3) HeiQ Materials, Zürich (Nano-Additive)

Wir gratulieren auch den Newcomer und wünschen Ihnen viel Erfolg auf dem weiteren Weg an die Weltspitze!

Das Private Equity Magazin ist ein "Must-Read" für alle, die sich für Start-up / Investoren / Private Equity - Branche interessieren. Es sind verschiedene interessante Artikel über die Private Equity-Branche, Start-up Stories, einen Bericht über die venture leaders (von venturelab) etc.

Christian Zahnd

Der erste Rang für den "Newcomer 2006" geht an Molecular Partners. Hier auf dem Bild Christian Zahnd (Molecular Partners) bei seinem Auftritt im Technopark am venture ideas im Mai 2006.

06/9/2006 Verkaufsengpässe sprengen und nicht Kugelschreiber bedrucken!

Im Rahmen der «venture apéros» fand gestern eine weitere Austragung in Basel statt. Unter dem Titel "Verkaufsengpässe bei Start-ups sprengen" referierte der CTI Start-up Coach Beat Walther über seinen Verkaufserfolgsrezept "Sales Accelerator". Dabei geht es um eine Methodik, wie man verhindert in einen Verkaufsengpass zu geraten. Konkret:

Es geht um drei Sachen:

  • Wer ist der Kunde
  • Welchen Wert bringen wir diesen Kunden?
  • Wie erreichen und überzeugen wir ihn?

...und nich um Kugelschreiber, Logos und Broschüren...

Nach dem Input von Beat Walther konnten sich die Teilnehmer/innen von der Praxisfähigkeit der Methodik "Sales Accelerator" überzeugen. Fabian Landis von der WAFINA AG zeigte innerhalb von 15 Minuten auf, wie der "Sales Accelerator" bei ihnen im Einsatz stand und so die Verkaufsengpässe sprengen konnte.

So war am anschliessend Apéro genug Gesprächsstoff vorhanden und es wurde noch lange in die Nacht über den Traumkunden und den Kundennutzen diskutiert.


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Beat Walter (CTI Start-up Coach & Vendbridge) und bei seinem Vortrag, wie man Verkaufsengpässe sprengt.

v apéro Basel 09/06 1

Es geht eben nicht um Kugelschreiber, Logos, Broschüren...



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