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26/10/2006 Globale Klimaerwärmung oder einfach schönes Wetter?

Was für ein Wetter - es ist einfach herrlich! Heute soll es im St. Galler Rheintal sogar 27 Grad Celsius warm werden. Wunderbar oder schon die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung?

Als Start-up und Innovationsblog interessiert es uns aber noch mehr, wer von diesem schönen Wetter profitieren kann:

- Schifffahrtsbranche (die Branche boomt…)
- Maronistände (…die Preise sind exorbitant…)
- Clean- und Greentech Start-ups (weil alle „Klimaerwärmung!!!“ schreien)
- Kinofilm von Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ (siehe oben)

Wer den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ schon gesehen hat weiss, dass der CO2-Überschuss eine Klimaveränderung herbeiführen kann/wird. Was ist nun die Lösung dagegen?

1) Man vermindert den eigenen CO2-Ausstoss oder

2) Man fördert/unterstützt Firmen, die Wälder nachhaltig bewirtschaftet (nimmt CO2 auf und gibt O2 ab)

Ich habe deshalb Aktien der Firma Precious Woods gekauft, die Amazonas-Wald nachhaltig bewirtschaften. Das bedeutet ganz einfach weniger CO2 für uns alle und somit auch ein besseres Klima.

Wer auch dabei ist die Erde zu retten ;-) kann dies hier tun und sonst geniesst einfach das herrliche Wetter!

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August oder November? Ein Stimmungsbild aus dem Technopark Zürich von heute 11.00 Uhr. Klimawandel oder bloss gutes Wetter?

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A1-Richtung Zürich heute morgen 7.30 Uhr, wie an einem Sommermorgen.

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Wunderbare Herbststimmung in St. Gallen mit Blick auf dem Säntis von unserem Büro.

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Wer aktiv etwas für den Umweltschutz machen möchte, sollte sich mal die tolle Firma Precious Woods genauer ansehen (Transparenz-Klausel:Ich besitze selber Aktien der Firma Precious Woods).

25/10/2006 "Meet and Greet" an der Swiss Equity Fair

Swiss
Gestern fand an der SWX in Zürich die 2. Swiss Equity Fair unter neuer Leitung von Björn Zern (Chefredaktor, Swiss Equity Magazin) statt. Nebst interessanten Speaches von Wolfang A. Renner (CEO, Cytos Biotechnology), Jean-Pierre Vuilleumier (CEO, CTI Invest) und Dr. Philippe Steiert (COO, CSEM), durften die Teilnehmenden den Präsentationen von 15 Unternehmen lauschen, die auf der Suche nach Kapital sind.

Natürlich war auch wieder jede Menge Prominenz aus der Szene vertreten, unter anderem z.B. Christoph Caviezel (Leiter KTI/CTI), Urs Althaus (Leiter CTI Start-up), Dr. Jürg Meier (ex-Novartis Venture Funds, Boardmember CTI Invest) und Dr. Maurice Pedergnana (Generalsekretär SECA).

Von den Unternehmen haben mir "Mesa Imaging AG" und "Sonic emotion" speziell gut gefallen. Mesa, ein Spin-off des CSEM, hat mit SwissRanger eine 3D-Kamera entwickelt, die mit der sogenannten Time-of-flight-Technologie arbeitet. Das ganze funktioniert über reflektierende Lichtimpulse. Sonic emotion hat eine Technologie für Surround-Effekte entwickelt, die auch über Kopfhörer erlebbar werden. Bereits ist ein Produkt über Beyerdynamic (gehört zu den Top 3 hinter Zennheiser und AKG) für den Profibereich erhältlich. Angepeilt wird eine günstige Variante für den gewaltigen Game-Markt.

Insgesamt also ein spannender Tag, der für jedermann etwas dabei hatte.

Shootout #1: Auch auf diesem Level könnte es einigen nicht schaden, sich in der Kunst des Präsentierens noch etwas weiter zu entwickeln. Wenige Investoren geben mehr als eine Chance!

Shootout #2: Wo sind all die Investoren geblieben? Für einen Anlass dieser Qualität, hätte man doch mehr erwartet.

24/10/2006 Wer ist der richtige Investor?

Im Rahmen der «venture apéros» fand gestern der Anlass mit Christian Schütz (Venture Partner, BrainsToVentures) zum Thema "Was Investoren und Business Angels von einem Jungunternehmen erwarten - Beispiele aus der Praxis".

Das Thema ist für viele innovative Start-ups von grossem Interesse und deshalb erstaunt es auch nicht, dass sich rund 70 Teilnehmer/innen im TEBO in St. Gallen eingefunden haben.

Lesson Learned:

#1: Wer ist der richtige Ansprechspartner: Bevor ein Start-up auf Investorensuche geht, ist es angezeigt, dass die richtige Art (Private Equity / Venture Capital formell / Venture Capital informell etc.) des zukünftigen Investors genau evaluiert wird. Hier kann man sehr viel Zeit sparen.

#2: Business Angels bleiben weitgehend anonym. Wer in den erlauchten Kreis eintreten will, kann dies nur durch eine "Einführung" oder durch eine Service-Company wie BrainsToVentures tun.

#3: Ein Business Angel hat folgende Erwartungen an ein Start-up: Unternehmerpersönlichkeit, Kommunikation, Struktur, Beteiligung und Exit.

#4: Eine investmenfähige Struktur sieht folgendermassen aus: aufgeräumte Gesellschafterstruktur für Folgeinvestements, Patente im Unternehmen, keine Lizenzmodelle (...also Lizenznehmer), keine Trennung von Technologie und Markt, 100 % Commitment des Unternehmers, Skalierbarkeit des Geschäftsmodells oder profitable Nische und erste Erfolge.

#5: Mögliche Exitformen: IPO (Börsengang), Trade Sale (Verkauf an strategischen Partner wie z.B. Google und YouTube), Buy-Back (Rückkauf des Unternehmers), Financial Sale (an weiteren Investor) oder Walking Harvest (Refinanzierung durch Cash flow).

Christian Schütz verstand es hervorragend die verschiedenen Facetten eines Investments aufzuzeigen und so erstaunt es auch nicht, dass BrainsToVentures das grösste Business Angels Netzwerk in Europa ist.

Eine mögliche Einführung zu Investoren und Business Angels ist der fünftägige Workshop «venture training» , wo Sie am letzten Tag die Möglichkeit haben vor Business Angels und Venture Capitalists zu präsentieren.

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Rund 70 Teilnehmer/innen interessierten sich für das Thema "Was Investoren und Business Angels von einem Jungunternehmen erwarten - Beispiele aus der Praxis ".

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Christian Schütz begeisterte die Teilnehmer/innen mit vielen Praxisbeispielen und "Hardfacts".

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Das ist halt nun eben so....

22/10/2006 Geheimtipp der Woche!

Durch Remo wurden wir auf einen Event der Spitzenklasse aufmerksam:

- BarCampZurich

BarCamp ist ein internationales Netzwerk von "Unkonferenzen" (offenen, partizipatorischen Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt wird), zu Themen wie Webapplikationen in frühem Stadium, Open-Source-Technologien und Social Software. Die Konferenz ist gratis und alle die wollen, können einen Beitrag dazu leisten (Referate halten, bloggen etc.).

Und eben ein solches BarCamp findet am nächsten Samstag an der ETH in Zürich statt. Registrieren könnt ihr euch auf dieser Seite.

Shootout #1: Warum tausende von Franken für eine Tekkie-Konferenz ausgeben (wo dann eh nur bezahlte Werbeblöcke abgehandelt werden), wenn es auch BarCamp-mässig geht?

Shootout #2: Was passiert eigentlich an einem BarCamp, wenn es mehr Speakers als Slots gibt?

PS: Wir freuen uns auf die Präsentationen von Nicolas Berg (Key Learnings of Starting Up 8 High-tech Companies ), Dominik Grolimund (Kangoo - a distributed storage system ), Andreas von Gunten (Software as a Service - A Paradigm Shift in the IT-Industry ), Peter Hogenkamp (Usability and/or commercial blogging - you choose!) etc.

BarCampZurich

Das BarCampZurich wird nächsten Samstag an der ETH stattfinden.

20/10/2006 Die richtige Start-up Strategie!

"Es gibt auch richtige – und damit eben auch falsche – Strategien. Eine Start-up-Strategie, die die hier behandelten Elemente nicht als Minimum enthält, ist unprofessionell und sie ist falsch. Darüber hinaus mag dann im Einzelfall noch mehr zu beachten sein. Das aber ist das Minimum."

(M.o.M. Letter, 9. Jahrgang, April 2001, Autor: Fredmund Malik)

Für solche Sätze und sein Lebenswerk müsste Fredmund Malik einen Wirtschafts-Nobelpreis erhalten. Das Statement stammt aus dem legendären M.o.M. Letter im April 2001 - nach dem Platzen der Dot-Com-Blase.

Auf der Grundlage der Start-up-Forschungen des PIMS-Programm (Profit Impact of Market Strategies –, dem weltweit grössten und umfassendsten Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie) wurden wichtige Erkenntnisse in zwei M.o.M Letter veröffentlich, die ich hier allen Start-ups, Innovations-Manager, Investoren, Interessierten und Business Angels als absolutes "MUST" weiterempfehle!

- Start-up Strategie I: Innovationen richtig anpacken (Herumprobieren funktioniert nicht / Grundmuster des Erfolgs / Besseres Wirtschaftsverständnis)

- Start-up Strategie II: Quantitative Forschungsergebnisse (Empirische Erkenntnisse statt Intuition / New Economy Geschwätz / Niemals seine Gegener unterschätzen)

Die beiden Letters sind 17 resp. 18 Seiten lang und können auch als Audio-Letters (2 CDs oder MP3) bestellt werden. In Zeiten wo man innerhalb von 18 Monaten wieder 60 Millionen auf Papier "verdien" kann (Weltwoche-Story von Kevin Rose, digg.com) sind solche Goldstücke absolut wichtig und richtig!

Shootout #1: "Tatsache ist aber, dass erfolgreiche Innovatoren und Venture-Capitalists extrem risikoscheu sind, das Gegenteil von dem, was allgemein nicht nur angenommen, sondern auch gefordert wird. Man beachte, dass hier von erfolgreichen Innovatoren die Rede ist. Die Risikofreudigen erregen zwar Aufsehen, weil sie für die Medien interessant sind; meistens sind sie aber nach kurzer Zeit bankrott." (M.o.M Letter 4/01, Seite 4)

Shootout #2: "Eines muss klar sein: Erfolgreiche Innovation ist eine Ausdauerdisziplin und keine Sprintkonkurrenz. Am Anfang dabei zu sein, ist, ich sagte es schon, für niemanden eine Kunst. Es hat aber auch noch niemand einen Marathonlauf gewonnen, weil er «gut vom Start weggekommen ist»." (M.o.M Letter 4/01, Seite 15)

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Zwei CDs mit dem Schlüssel zur richtigen Start-up Strategie!


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Fredmund Malik am «venture apéro» in Arbon vor 550 Unternehmer/innen.

Kevin

60 Millionen in 18 Montaten....

19/10/2006 Preis, Pillen und Pioniere!

Gestern fand der hochkarätige "BioValley Connect Day" im Congress Center Basel statt. Der Connect Day ist ein Pflichttermin für alle Investoren, Start-ups und Interessierte im Bereich Life Sciences und Pharma. Organisatorisch ist er im Rahmen der BioValley Life Sciences Week angegliedert rund um das engagierte Team von Fritz Bühler und Christian Sutter.

Im Zentrum des Tages standen Start-up-Präsentationen (Molecular Partners, Evolva, Kuros Biosurgery, 4-Antibody, Neurotune, Nitec Pharma etc.) und die neusten Trends von der Finanzierungsseite.

Gleichzeitig wurde auch der BioValley Life Sciences Prize 2006 an GlycoVaxyn (Herzlichen Glückwunsch Michael & Team!) vergeben. Die letztjährigen Gewinner des Preises MondoBIOTECH starten ja so richtig durch! Dies berichtete im Vorfeld der Gründer und CEO Fabio Cavalli mit seiner typisch mitreissenden Art. Möge dasselbe auch für GlycoVaxyn gelten.

Shootout #1: Am ConnectDay ist der Kontakt und das Networking mindestens gleich wichtig, wie der Input. Reicht es da aus, nur 45 Minuten Mittagspause zu haben?

Shootout #2: Wie glaubwürdig ist es, wenn Berater, Rechtsanwälte und Treuhänder gemeinsam dafür plädieren, dass der Data Room bei einer Due Dilligence grundsätzlich noch viel besser aufbereitet werden soll?

PS: Die Biotech-Überflieger des Jahres Molecular Partners sind immer noch ohne Investoren unterwegs und kommen jetzt an die ersten Deals! Das Team um den sympathischen "Frontmann" Christian Zahnd macht einen exzellenten Job und sollte als "role model" für die neuen Biotech Start-ups gelten. Lehrt von ihm und seiner Firmengeschichte! Impressive!

GlycoVaxyn

...and the winner is....GlycoVaxyn!

Finde den VC

Wer im Panel ist ein VC? Kleiner Tipp: Man achte auf die Farbe des Hemdes und ob Kravatte Ja/Nein!


Emerging Trends

Emerging Trends (Folie beim Panel: "Financial Gaps and Exit Planing")

17/10/2006 So kommt Dein Start-up ins Fernsehen!

Wie kommt mein Start-up ins Fernsehen? Wie kann ich die ganze breite Allgemeinheit von meiner Idee begeistern?

Seit heute kein Problem mehr! Das Schweizer Fernsehen lanciert das Sendegefäss "Start up - Der Weg zur eigenen Firma". Da kann man dem Schweizer Fernsehen rund um das Team von Alexander Mazzara nur 1'000'000mal danken und sie beglückwünschen zu dieser wichtigen/richtigen Aufgabe!

Alle Informationen zum neuen Fernsehformat und wie ihr daran teilhaben könnt resp. wie ihr eurer Start-up ins Fernsehen kriegt, könnt ihr hier auf der Seite des Schweizer Fernsehen nachschauen.

Hier mal ein paar Bilder vom Launch-Event mit der ganzen Schweizer Start-up-Szene!

Ingrid Deltentre

Die Chefin persönlich (Ingrid Deltenre) stellte das neue Fernsehgefäss "Start up - Der Weg zur eigenen Firma" vor.

Alex

Alexander Mazzara, Projektleiter von "Start up" erklärt im Detail das Konzept des neuen Sendegefässes.

logo

Das Logo zur neuen Sendung "Start up"

PS: Auf OpenBC/Xing gibt es auch noch eine Gruppe zur Sendung/Thema. Hier geht's zur Gruppe.

16/10/2006 Unser Podcast schlägt das Wall Street Journal!

Unser Podcast #7 mit Guy Kawasaki ist ein Knaller und Publikumsmagnet. Wir bedanken uns für alle die tollen Feedbacks und die unzähligen Glückwünsche!

Auch konnten wir tolle Reviews auf anderen Blogs verzeichnen, hier eine Auswahl:

- Lesoto Blog

- Brian Reilly's weblog

Die Schweizer Blogger halten sich bis jetzt noch ein bisschen zurück, aber ich bin mir sicher, dass sie auch bald noch ein Post über den Podcast machen.

Das tolle an dem ganzen Run ist, dass auf wir auf iTunes mit unserem Podcast auf #1 sind (Stichwort "Startup"), noch vor dem Wall Street Journal, noch vor Venture Voice, noch vor StartupNation noch vor.....allen!). Herzlichen Dank an alle die unseren Podcast abonniert haben! We keep on going und wer ihn noch nicht hat, kann es hier noch nachholen.

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Auf iTunes sind wir die #1 unter dem Stichwort "Startup"!

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Alle die anderen grossen Podcasts haben für einmal das Nachsehen: Wall Street Journal, Venture Voice, StartupNation etc.


13/10/2006 Schweizer Studierende sind "start-up-faul"!

Nun ist es amtlich und bewiesen: Die Schweizer Studierenden sind "start-up-faul":

"Der Wunsch, einer eigenständigen Tätigkeit nachzugehen, ist bei den Studierenden in Deutschland und der Schweiz, sowohl direkt nach dem Studium als auch nach einigen Jahren der Berufserfahrung im Vergleich zu den anderen Ländern am tiefsten."

Dies belegt die Studie Swiss Survey on Collegiate Entrepreneurship 2006 des internationalen Forschungsprojektes ISCE, das hier vom Institut für Klien- und Mittelunternehmen an der Universität St. Gallen (KMU-HSG) geleitet wird. In der Schweiz haben sich über 8000 Studierende an der Umfrage beteiligt.

Shootout #1: Was könnte der Grund gewesen sein, dass sich die Universitäten Luzern, Basel, Genf, Svizzera Italian und EPFL sowie die Fachhochschulen Zentralschweiz & Nordwestschweiz nicht an der Umfrage beteiligt (also die E-Mail-Adressen nicht rausgerückt) haben?

Shootout #2: In der Schweiz werden gut 210 Unternehmen von Studierenden oder Abgänger gegründet. Davon sind rund 2/3 von den ETHs und Universitäten (139). Warum ist eigentlich nur 1/3 von den praxisbezogenen Fachhochschulen?

ISCe

Die Studie "Swiss Survey on Collegiate Entrepreneurship 2006" hat über 8000 Studierende über ihre unternehmerischen Absichten befragt.

party

Lieber Parties als Unternehmertum? Schweizer Studierende sind "start-up-faul"!

12/10/2006 Marktforschung light mit RSS

Die einen oder anderen nutzen RSS-Feeds für die Meldung von neuen Blog-Einträgen oder Anzeige von News. RSS kann aber auch anderst genutzt werden und dann wirds für Start-ups interessant. Hier ein Vorschlag für clevere Nutzung der RSS-Feeds:

1. Man besorge sich ein "Internet Cockpit", z.B. netvibes.com oder die personalisierte Google-Startseite. Alle RSS-Feeds sollen hier zusammenlaufen.

2. Man registriere sich bei Blogs von Konkurrenten (Böse Zungen behaupten, dass Unternehmen die noch keine Blogs führen und RSS anbieten sowieso keine ernsthaften Konkurrenten sind. Die hätten offenbar die Bedeutung dieser Instrumente noch nicht erkannt. Mit ponyfish.com kann man aber auch für diese Fälle RSS-Feeds erstellen.)

3. Man ergänze das ganze mit einem RSS-Feed auf bestimmte Google-News Suchabfragen (z.B. Start-up+Schweiz http://news.google.ch/news?hl=de&ned=de_ch&q=start-up+schweiz&ie=UTF-8&output=rss. Fertig ist die Gratisversion von Argus;-))

4. Man finde heraus, welche anderen Blogger, Analysten, Communities usw. im entsprechenden Gebiet aktiv sind und integriere auch diese RSS-Feeds.

Damit hat man schon mal einen sehr guten Ueberblick darüber, was die Konkurenz so macht und was potenzielle Kunden beschäftigt. Ständiges Markt-"Monitoring", völlig kostenlos! Ergänzen könnte man das ganze auch noch mit RSS Feeds auf Google-Abfragen, z.B. Firmenname/Produktname + Begriffe wie "scheisse", "schlecht", "Problem", "verbessern" usw. So können die Sorgen von Usern gleich in Verbesserungen einfliessen.

Natürlich ersetzt diese Lösung nicht alle "klassischen" Methoden und für einige Branchen ist sie vielleicht gar nicht geeignet. Eine günstigere Variante zur Beschaffung qualifizierter Informationen ist mir aber nicht bekannt.

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