05/10/2006 Das Geld fliesst wieder ins Internet!
Gerade lese ich das Buch "EBoys: The True Story of the Six Tall Men Who Backed EBay, Webvan and Other Billion-dollar Start-ups ". Ein absolutes Muss für alle, die einen Einblick in die Venture Capital Szene des Silicon Valleys erhalten möchten. Eigentlich wollte ich diesen Tipp schon lange mal loswerden und aus aktuellem Anlass passts nun auch hervorragend.

Das Silicon Valley Team von Benchmark
Benchmark Capital (um die geht's im Buch) hat gerade Yelp mit 10 Millinonen Dollar versorgt. Yelp ist ein "social network", das einerseits jedem ermöglicht "Reviews" zu Anlässen usw. zu veröffentlichen, andererseits Interessierten Besuchern "Insider"-Informationen zugänglich macht. Im Monat September hatte die Plattform "erst" 1,5 Millionen unique Visitors, wächst aber seit Anfangs Jahr mit immerhin 200 %. Natürlich seien für die Zukunft noch weitere "Features" geplant, was dann auch weitere "Nutzen" generieren soll.
Nun weiss ich ja, dass Benchmark einen guten Riecher für gute Geschäfte hat, aber irgendwie bin ich skeptisch. Hier meine 3 grössten Bedenken:
1. Die "social network"-Geschichte ist derzeit hochaktuell (openBC, myspace, um nur mal zwei zu nennen.), offenbar kann man damit zumindest mittelfristig Geld verdienen. Wie viele dieser Plattformen erträgt der Mensch? Muss ich für Beruf, Freizeit, Hobby, Freunde usw. 10 verschiedene Accounts unterhalten und pflegen? Wer nimmt sich langfristig Zeit für sowas?
2. Yelp hat bereits 6 Millionen verbuttert (bereits zwei Finanzierungsrunden (1Mio./5 Mio.) abgeschlossen) und beschäftigt 30 Mitarbeiter aber mann weiss noch nicht, ob sie profitabel sind. Das sind Beträge und Zeitrahmen, die an die "Internetblase" (Ha, das Wort habe ich schon lange nicht mehr gehört;-)) erinnern. Dazu betrachte man den Film "Start-up.com" und beobachte ganz genau die aktuelle Stimmung.
3. Auch wenn "Web 2.0" drauf steht, ist immer noch "Internet" drin. Dem neuen Begriff traut man einfach mehr zu, aber reicht das aus, um die bei Investoren verhasste Internetbranche wieder so attraktiv zu machen?

Das Silicon Valley Team von Benchmark
Benchmark Capital (um die geht's im Buch) hat gerade Yelp mit 10 Millinonen Dollar versorgt. Yelp ist ein "social network", das einerseits jedem ermöglicht "Reviews" zu Anlässen usw. zu veröffentlichen, andererseits Interessierten Besuchern "Insider"-Informationen zugänglich macht. Im Monat September hatte die Plattform "erst" 1,5 Millionen unique Visitors, wächst aber seit Anfangs Jahr mit immerhin 200 %. Natürlich seien für die Zukunft noch weitere "Features" geplant, was dann auch weitere "Nutzen" generieren soll.
Nun weiss ich ja, dass Benchmark einen guten Riecher für gute Geschäfte hat, aber irgendwie bin ich skeptisch. Hier meine 3 grössten Bedenken:
1. Die "social network"-Geschichte ist derzeit hochaktuell (openBC, myspace, um nur mal zwei zu nennen.), offenbar kann man damit zumindest mittelfristig Geld verdienen. Wie viele dieser Plattformen erträgt der Mensch? Muss ich für Beruf, Freizeit, Hobby, Freunde usw. 10 verschiedene Accounts unterhalten und pflegen? Wer nimmt sich langfristig Zeit für sowas?
2. Yelp hat bereits 6 Millionen verbuttert (bereits zwei Finanzierungsrunden (1Mio./5 Mio.) abgeschlossen) und beschäftigt 30 Mitarbeiter aber mann weiss noch nicht, ob sie profitabel sind. Das sind Beträge und Zeitrahmen, die an die "Internetblase" (Ha, das Wort habe ich schon lange nicht mehr gehört;-)) erinnern. Dazu betrachte man den Film "Start-up.com" und beobachte ganz genau die aktuelle Stimmung.
3. Auch wenn "Web 2.0" drauf steht, ist immer noch "Internet" drin. Dem neuen Begriff traut man einfach mehr zu, aber reicht das aus, um die bei Investoren verhasste Internetbranche wieder so attraktiv zu machen?
05/10/2006 Die Psyche des Silicon Valley
Drei Freunde, 1 Monat, 1 Kamera und ganz viele Silicon Valley-Promis (Steve Wozniak (Apple), Guy Kawasaki (garage.com), Craig Newmark (Craigslist.com), John Warnock (Adobe), Jef Raskin (Mac Visionär), Lee Felsenstein etc.). So lautet das Erfolgsrezept für den neuesten Dokumentarfilm über das Silicon Valley:
“IN SEARCH OF THE VALLEY“ (www.insearchofthevalley.com / ISOTV Media Ltd)

"In Search of the Valley is the story of three friends' personal journey into the psyche of Silicon Valley."
Der Dokumentarfilm beginnt mit einem erfolgsversprechenden Zitat von Lee Felsenstein: “Silicon Valley is a state of mind in a general physical area…no one can capture or experience ist totality, if only because it is always changing“. Die ersten 30 Minuten sind sehr „mac-lastig“ und werden nicht alle gleich interessieren. Weitere Inhalte des Dokumentarfilm sind:
- Geschichte und Landschaft des Silicon Valley
- Die „Bubble“
- Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft
- Burning Man (…die amerikanische Streetparade…)
- Venture Capital Blues
Da die Dokumentarfilmer nicht nur den „Start-up-Fokus“ hatten, empfehle ich den Film nur bedingt weiter (oder stelle ihn auf exsila oder hitflip…). Das Highlight ist für mich das Interview mit Guy Kawasaki, aber da bin ich nur bedingt objektiv (siehe So traf ich Guy Kawasaki und Scott McNealy). Gerne hätte ich auch meine „Lesson Learned“ aus dem Film präsentiert, aber da waren einfach keine! Dennoch gefällt mir das ungleiche Trio sehr gut und ich könnte mir sie gut in einem nächsten Quentin Tarantino - Film vorstellen:

Kult! Die drei Protagonisten des Films "IN SEARCH OF THE VALLEY"
Shootout #1: Warum wird ein Film, der im 2004 über das Silicon Valley gedreht wird, erst im 2006 veröffentlicht?
Shootout #2: Warum wird „IN SEARCH OF THE VALLEY“ nicht kostenlos über youtube oder Google-Video zur Verfügung gestellt, wenn der Film schon von Innovation und Silicon Valley handelt (Schlussendlich hätten sie davon viel mehr profitiert, wetten?)?
“IN SEARCH OF THE VALLEY“ (www.insearchofthevalley.com / ISOTV Media Ltd)

"In Search of the Valley is the story of three friends' personal journey into the psyche of Silicon Valley."
Der Dokumentarfilm beginnt mit einem erfolgsversprechenden Zitat von Lee Felsenstein: “Silicon Valley is a state of mind in a general physical area…no one can capture or experience ist totality, if only because it is always changing“. Die ersten 30 Minuten sind sehr „mac-lastig“ und werden nicht alle gleich interessieren. Weitere Inhalte des Dokumentarfilm sind:
- Geschichte und Landschaft des Silicon Valley
- Die „Bubble“
- Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft
- Burning Man (…die amerikanische Streetparade…)
- Venture Capital Blues
Da die Dokumentarfilmer nicht nur den „Start-up-Fokus“ hatten, empfehle ich den Film nur bedingt weiter (oder stelle ihn auf exsila oder hitflip…). Das Highlight ist für mich das Interview mit Guy Kawasaki, aber da bin ich nur bedingt objektiv (siehe So traf ich Guy Kawasaki und Scott McNealy). Gerne hätte ich auch meine „Lesson Learned“ aus dem Film präsentiert, aber da waren einfach keine! Dennoch gefällt mir das ungleiche Trio sehr gut und ich könnte mir sie gut in einem nächsten Quentin Tarantino - Film vorstellen:

Kult! Die drei Protagonisten des Films "IN SEARCH OF THE VALLEY"
Shootout #1: Warum wird ein Film, der im 2004 über das Silicon Valley gedreht wird, erst im 2006 veröffentlicht?
Shootout #2: Warum wird „IN SEARCH OF THE VALLEY“ nicht kostenlos über youtube oder Google-Video zur Verfügung gestellt, wenn der Film schon von Innovation und Silicon Valley handelt (Schlussendlich hätten sie davon viel mehr profitiert, wetten?)?



