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17/11/2006 Die 007 Start-up Strategie

Wer liebt James Bond eigentlich nicht? Ich selber bin ein grosser James Bond-Fan und im Zeichen der Premiere des neuen James Bond-Filmes Casino Royale heisst es nun Bilanz ziehen.

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Was können Start-ups von James Bond lernen?


#1 Grosse Mission: James Bond rettet die Welt! Welches grosse Problem löst Dein Start-up und sind Leute dafür bereit Geld zu zahlen?

#2 Bond Girls: James Bond hat immer die hübschesten und intelligentesten Frauen! Wer ist in Deinem Start-up Team? Sind es wirklich die besten und intelligentesten Player?

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#3 Kontinuität: Seit dem ersten Bond-Movie "James Bond - 007 jagt Dr. No" (1962) ist das Konzpet +/- immer das Gleiche und wir lieben ihn dafür. Für Start-ups heisst das, ein Unternehmen aufzubauen, ist ein Marathon und kein Sprint. Es hat noch nie jemand einen Marathon gewonnen, weil er am Start gut weggekommen ist.

#4 Innovative Gadgets: Wer erinnert sich nicht gerne an Little Nellie, den Snooper oder Wet Nellie? Innovative Gadgets machen die Welt besser! Wenn es nicht 10- oder 100 mal besser als das bestehende ist, ist es lange noch nicht gut genug!

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#5 Lizenz zum Geldverdienen: Bond hat die Lizenz zum Töten! Soweit muss es mit Start-ups nicht gehen. Aber wie wäre es mit einer Lizenz zum Geldverdienen? Das Business Modell ist absolut matchentscheidend. Viele Start-ups scheitern bei der Frage vom wem Sie wann wieviel Geld bekommen.


#6 Walther PPK: Die Walther PPK ist eine zuverlässige, leicht zu verbergende und rasch zu ziehende Handfeuerwaffe. Die Geheimwaffe eines Start-ups können Flexibilität, schlanke Strukturen, wenig Overhead-Kosten, Guerillia-Marketing etc. sein.

#007 Celebrate: Egal ob Vodka-Martini oder Champagner, James Bond feiert seine Erfolge und das nicht zu knapp! Neben all dem Stress und der Hektik im Daily Business wird das Feiern oft vergessen. Wer vergisst Erfolge zu feiern, wird bald keine mehr haben! Nicht Dauer-Parties sondern den Erfolg feiern. Es muss Spass machen!

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PS: Ich streite dauernd mit meinem Freund Daniel Harzenmoser, welcher Bond-Film nun der Beste ist (was grundsätzlich eine absolute sinnlose Diskussion ist...). Für mich ist es sonnenklar, dass Diamantenfieber der Top-Bond-Movie ist. Was meint ihr dazu?

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16/11/2006 280 Millionen zu gewinnen!

Das Euro Millions Lotto Fieber grassiert umher. 280 Millionen Schweizer Franken kann der glückliche Tipper/in mit fünf Zahlen und zwei Sternen (von 1-9) gewinnen.

Trotz aller mathematischen Logik (die Chance auf den Hauptgewinn ist 1 : 76'275'360) habe ich ca. 20 Franken investiert. Wenn ich den Hauptgewinn gewinne, ist das ein Investment-Multiple von 14'000'000 und das beste je gesehene Investment der Weltgeschichte (da stört es mich dann auch nicht mehr so sehr, dass ich bei Skype, Google, OpenBC etc. nicht dabei war...).

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(Bildlegende: Da kann der Niklas Zennström (Gründer & CEO von Skype) noch soviel skypen wie er will, mein Euro-Million-Investment hat den grösseren Investmenthebel als die Akquisition von ebay über Skype.)

Also hier meine Insights für den Lotto-Gewinn:

#1: Wenn ich den Jackpot kriege muss ich 1 % der Summe (nach Abzug der Steuern im Kanton SG noch ungefähr: 150 Millionen Fr.) meiner "Kiosk-Frau" abgeben. Sie hat darum gebeten, als Sie den Schein verbucht hat. Das macht schon mal 1.5 Mio für Sie! Glückwunsch, damit hättest Du nicht gerechnet!

#2: Da wahrscheinlich halb Europa momentan am Tippen ist, habe ich die unwahrscheinlichsten Zahlen genommen, sonst muss ich mit zuvielen Gewinnern teilen und dann habe ich nicht mehr den Supermultiple, den ich oben beschrieben habe. Die Wahrscheinlichkeiten für Tippzahlen kann man hier berechnen.

#3: Nach dem Gewinn, werde ich 2 % (also im Kanton St. Gallen etwas 3 Mio.) für meine Freunde einsetzen. Alle Personen in meinem Umfeld, können ein Projekt unter dem Titel "Lebenstraum" eingeben (max. Fr. 40'000.-), das dann je nach Sinn oder Unsinn bezahlt wird.

#4: Ich starte einen Early-Early-Seed Fund für Start-ups und investiere in Projekte, die andere Investoren nicht mal mit der Kneifzange anrühren und beweise, dass diese Investements superrentabel sind ("Je früher man reingeht, desto höher die Rendite").

#5: Da mich mein Realitätssinn wieder zurückgebracht hat und ich begreife, dass ich doch nicht den Lottogewinn hole, betrachte das Fr. 20.- Investment als eine gelungene Sache für meine Millionen-Tagträume, was doch auch schon ein bisschen was ist....

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Willkommen in meiner Villa...die Lotto-Millionen machen es möglich!

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Natürlich baue ich mir mit den Euro-Millionen einen Geldspeicher nach dem Vorbild von Dagobert Duck.

15/11/2006 Verwöhnte Manager raus an die Flyerfront!

Momentan bin ich mit Toni Fessler on the road d.h. wir promoten und führen 90 minütige Informationsveranstaltung zum Thema „Firmengründung für Studierende“ an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in der ganzen Schweiz durch (Basel, Rapperswil, Buchs, Winterthur und Zürich) sogenannte «venture ideas».

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(Auf dem Bild die Paneldiskussion von gestern an der FHNW in Muttenz mit (v.l.n.r.): Mike Egle (Kick it), Lorenz Rudin (Baselarea), Dominik Tarolli (venturelab), Daniel Gygax (FHNW) und Roland Schwab (Infrasport))

Da der Event erst am Abend stattfindet, flyern wir jeweils den ganzen Vor- und Nachmittag an den Hochschulen. Wer noch nie geflyert hat, hat verschiedene bildende Lektionen nicht gelernt - den Flyern ist Lebensschule. Hier meine Erkenntnisse:

#1: Bei einer erfolgreiche Flyeraktion sind immer viele Personen und noch mehr Variabeln involviert (Durckerei, Standbewilligung, Flyering-Team, Stand etc.). Wer hier keine saubere Planung macht, hat schon von Anfang an verloren.

#2: Habe ich genügend Rösser und wo stehen Sie? Dieses Learning von Napoleon kann man 1:1 auch für das Flyering anwenden. Toni und ich richten das Material jeweils am Vorabend und machen dann eine „Funktionskontrolle“. Tönt relativ militärisch, verhindert aber, dass wir am richtigen Ort zur richtigen Zeit, aber ohne Flyer anfangen…das kann man verhindern.

#3: Positioniere Deinen Stand immer so wie ein Burgtor, wer rein oder raus will muss durch das Tor.

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#4: Flyer hinhalten und warten bis ihn jemand nimmt ist nutzlos. Die grösste Erfolgswahrscheinlichkeit hat eine direkte Ansprache wie z.B. „Hallo“. Wichtig ist eine kurze und verständliche Ansprache und nicht zu viel „labbern“. Single Midness ist das Stichwort!

#5: Wenn der Erste in einer Gruppe den Flyer nicht nimmt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, das die anderen den Flyer nehmen. Der Fokus in einer Gruppe ist also immer die erste Person.

#6: Freundlichkeit und professionelle Lockerheit („Habe den Flyer schon!“ - „Perfekt!“) des Flyerteams gehören zur Standardausrüstung.

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#7: Wenn jemand einen Flyer nicht nehmen will, dann ist das kein Angriff auf Ihre Würde, Stolz und Integrität, sondern er will ihn einfach nicht. Fair enough - so ist das Spiel! Diesen Vorgang muss man ganz binär sehen.

#8: Auch im Zeichen von Web 2.0 ist der persönliche Kontakt mit den potenziellen Kunden absolut matchentscheidend! Flyering ist für Konsumgüter oder Events eine Massnahme unmittelbares Feedback zu bekommen. Die potenziellen Kunden können Ihnen wichtigen Input für die Weiterentwicklung des Produktes/DL oder Kommunikation geben.

#9: Verstecken Sie sich nicht im warmen Büro sondern gehen Sie an die „Front“. Dort werden die "Kämpfe" entschieden.

Wer noch nie beim Flyern war, den lade ich gerne mal ein, mit mir mitzukommen. Muss mir allerdings noch überlegen, ob ich es nicht als kostenpflichtiger Workshop für Business 2.0 - Manager anbieten soll. Ein bisschen Realität kann doch nie schaden.

13/11/2006 Hokuspokus in Helsinki!

Ich hatte das Vergnügen vier Tage privat in Helsinki zu verbringen. Finnland gilt ja als eines der Vorbildländer wenn es um Innovation und Bildung geht (siehe PISA-Rankings).

Gerne stelle ich aus einer subjektiven Sicht meine Findings zu Finnland und Innovation:

#1: Finnland ist von der Grösse her vergleichbar mit der Schweiz

#2: Der Erfolg der finnischen Wirtschaft beruht zu einem grossen Teil auf der IT-Branche in Finnland, welche allein 16 % aller Arbeitsplätze bereitstellt.

#3: Das finnische KTI / CTI, Tekes, hat pro Jahr rund 460 Millionen Euro Budget also rund 700 Millionen CHF. Das KTI nicht mal 200 Millionen CHF.

#4: In Finnland sprechen alle neben Schwedisch auch noch fliessend Englisch (die Fernsehfilme sind immer original auf Englisch mit finnischen Untertitel). Sogar meine geliebte Lieblingszeitschrift Business 2.0 (eine amerikanische Zeitschrift), konnte ich ohne Probleme in Helsinki kaufen!

#5: Das Wetter in Helsinki ist extrem rau (kalt, windig etc.) im Winter und auch die Tage relativ kurz (aber 4 Uhr dämmert es…). Wer bleibt da nicht lieber im warmen Büro und arbeitet noch ne Stunde länger ;-)…

Also keine Frage, wenn das Land auf dem aufsteigendem Ast ist, auch wenn vieles durch die Kultur und das Klima begünstigt ist.

Kaikkea hyvää Suomi!

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Das Wetter in Helsinki ist extrem rau und lädt im Winter (zumindest) nicht zum Baden ein!

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Der NOKIA-Flagship-Store ist ein absolut faszinierender Laden mit revolutionärem Design und Konzept. So bekomme ich Lust ein NOKIA zu kaufen!

12/11/2006 Web2.0 is Hot!

Oder was folgt nach dem Boom?

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POST VON MARIUS (Marius schreibt in unregelmässigen Abständen exklusiv vom Silicon Valley für unseren Blog!):

Hier in San Francisco liegt es mittlerweile an der Tagesordnung, dass
eine weitere Investorengruppe einen hohen ein- oder zweistelligen
Millionenbetrag in ein "fancy Web2.0" StartUp investiert.
Erkundigt man sich danach um welches Unternehmen es sich tatsächlich handelt, wird man immer öfter überrascht, wieso jemand überhaupt nur einen müden Rappen in dieses Unternehmen investiert!

Die Zeiten erinnern stark an den eCommerce-Boom... Die Parallelen
sind unübersehbar. Kann der Entrepreneur eine Relation zu "Web2.0 "
aufzeigen, reicht dies oft um die Investoren zu überzeugen. Die
kritischen Fragen der Investoren, auf welche sich die überwiegende
Mehrheit der Schweizer StartUps vor einer Investorensitzung
vorbereiten, scheinen hier momentan nicht angebracht zu sein.
Ein klares Businessmodell, der Nachweis eines Kundennutzen, einer
echten Problemlösung oder einen Businessplan scheint es nicht zu
brauchen!

Dies wird zwar mittelfristig zu einem Crash führen, ist auf der
anderen Seite aber auch die Chance für einige Start-ups zu Geldern zu
kommen, die ansonsten nicht oder nur harzig gesprochen würden.

Knapp eine halbe Milliarde US Dollar wurden alleine in den ersten
drei Quartalen dieses Jahres in Web2.0 StartUps investiert. Zahlen,
von denen viele Europäische Start-ups träumen.

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Vor allem die Investitionen in IT-Consumer Services boomen. Unter
diesen Begriff fallen z.B. MySpace, Facebook etc.

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Bald wird sich die Spreu vom Weizen trennen! Wie viele weitere
MySpaces, YouTubes, Bloggers und lastfms braucht diese Welt?


10/11/2006 5 Tipps für Businessreisen!

Ich reise sehr viel das ganze Jahr und bin oft auch über Nacht nicht Zuhause (diesen Beitrag schreibe ich z.B. von Helsinki). Durch die ganze Reisepraxis habe ich mir gewisse Tricks und Kniffs angeeignet, die ich sehr gerne hier mit euch teile:

#1: Ohne geeignetes Werkzeug kann kein Handwerker arbeiten. Ohne geeigneten Koffer ist eine Businessreise ein Horror. Ich empfehle aus langjähriger Erfahrung einen "Kleidersack" zu kaufen:

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Das Modell ist gründsatzlich egal (hier ein Spitzenprodukt von Samsonite, der PRO DLX Luggage) und auch die Art, aber ein Kleidersack muss es sein, weil man a) schnell gepackt hat (keine Hemden zusammenlegen) b) sich die Falten in den Hemden oder Sackos praktisch vermeiden lassen und c) es bequem ist zu tragen.

#2: Ich halte mir ein Neccessaires, das den gleichen Inhalt hat, wie die Kosmetik- und Pflegeprodukte, die ich auch zu Hause benutze d.h. ich muss beim Packen nie studieren, was noch ins Neccessaires kommt, sondern bin immer gleich ready!

#2.1 Gratistipp: Ich schwöre und liebe Kosmetik- und Pflegeprodukte der Schweizer Marke Mila d'Opiz, das sind absolute Spitzenprodukte für Profis!)

#3: Wenn Sie ein Neccessaires im Handgepäck haben (ACHTUNG für Flugreisende: neue Sicherheitsbestimmungen für das Handgepäck) oder auch im Koffer, dann immer am besten in einen Sack oder Kunststoffbeutel verpacken. Man dankt es sich, wenn mal ein Shampo oder ein Parfum ausläuft....

#4: Jetlag? Kein Problem, wenn man nur eine Regel einhält: Egal wo man ist und was man macht, erst um 22.00 Uhr lokaler Zeit ins Bett gehen! Nie vorher!

#5: Helfen Sie Ihrer Frau/Mann/Lebensgefährt/in etc. beim Bügeln. Die Wertschätzung und den Umgang mit den Kleidern lernt man am Besten, wenn man selber Hand anlegt oder zumindest mithilft (Gratistipp dazu: Es gibt sehr gute bügelfreie Hemden mit angenehmen Stoff. Das ist man mit einem Dampfbügeleisen im "Nu" durch!).

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#5.1 Tipp für die Frauen: Kauft euch ein solches Bügelbrett (wahlweise mit Männer oder Fraubezug) und der Erfolg stellt sich ein!


Nun wünsche ich weiterhin frohes Reisen!

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Wenn es mal ein bisschen strenger wird (hier Steve Ballmer, CEO Microsoft bei einem seiner legendären Auftritte...."I LOVE THIS COMPANY")...kein Problem mit der richtigen Reiseausrüstung!


07/11/2006 Das Schreckgespenst für Tagi, Blick & Co.

Werden die Printmedien in der jetzigen Form schon bald ausgedient haben?

Scheint fast so, wenn man die neuesten Zahlen aus dem Bericht State of the Blogosphere von Technorati liest.

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So gibt es momentan 57 Millionen Blogs und pro Tag kommen 100'000 neue Blogs dazu. Dabei muss man fairerweise sagen, dass "nur" 55 % der Blogs auch wirklich aktiv sind d.h. Aktivitäten in den letzten drei Monaten.

Man kann es drehen und wenden wie man es will, aber die Blogs werden an Bedeutung gewinnen und auch als Werbemedium den Printmedien Kunden abjagen.

Was wären mögliche Szenarien für Tagi, Blick & Co.?

#1: Sie leugnen die Bedeutung von Blogs und tun Blogs als "glattes Spielzeug" der Kids ab. Wir wissen ja wohin das führt! So haben grosse Wirtschaftskapitäne noch vor wenigen Jahrzehnten geglaubt, dass sich der ganze Weltmarkt für PCs auf fünf Stück einpendelt...

#2: Sie beobachten die Blogosphere und verpassen den Einstieg, weil sich schon andere Player den Markt gesichert haben.

#3: Nachdem sie den Einstieg verpasst haben, kaufen sie sich für x-Millionen einen Blog und versuchen so die strategischen Fehler zu vertuschen...

#4: Sie sind von Anfang an dabei und setzen aber die Prioritäten völlig falsch, was dann automatisch wieder auf #2 oder #3 führt.

#5: Sie verstehen Blogging als eine neue Form der Newsdistribution und geben ihm auch die strategische Priorität.

Soviele Möglichkeiten gibt es gar nicht! Aber es wird spannend sein zu beobachten, welche bekannten Fehler auch dieses Mal wieder gemacht werden.

Wer bei meinem Vortrag am BarCampZurich dabei war, weis was ich meine. Für alle anderen hier nochmals meine Slides:

Quo vadis Blogging?


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06/11/2006 Top 5 E-Mail-Regeln für Wissensarbeiter!

Das E-Mail hat sich für Wissensarbeiter zu einem unerlässliches Werkzeug etabliert. Nur der Umgang mit dem blitzschnellen Medium wurde uns nie richtig gelehrt. Deshalb hier die Top 5 E-Mail-Regeln:

#0: Es gibt nur eine richtige Schreibeweise für das Medium und die ist nicht Email, email, E-mail oder e-Mail sondern: "E-Mail"!

#1: You never got a second chance for your first impression! Der Betreff entscheidet wie und wann eine E-Mail gelesen wird. Nutzenorientierte Titel gewinnen immer!

#2: Für mich gibt es drei feste E-Mail-Zeiten am Tag. Morgens (nachdem der Tag geplant ist), nach dem Mittagessen (der Verdauungseffekt) und kurz vor dem Feierabend (um den Leuten zu imponieren, wie lange ich arbeite ;-)...Nein natürlich nicht, sondern um "aufgeräumt in den Feierabend zu gehen). Diese Regel erfordert super viel Disziplin, aber spart sehr viel Zeit, wenn man nicht immer den E-Mails nachrennt (Eisenhower lässt grüssen).

#3: E-Mails werden sofort beantwortet und dann entweder gelöscht oder archiviert. Mir graut es vor einer zu vollen Inbox!

#4: Es gibt eine Delete-Taste auf der Tastatur und von der sollte man von Zeit zu Zeit auch Gebrauch machen.

#5: Lange E-Mails werden seltener richtig gelesen, als kurze und prägnante. Hier gilt die alte Grundform "KISS" (Keep It Simple and Sexy).

Wenn ihr weitere Tipps und Tricks im Umgang mit dem E-Mail habt, dann freue ich mich auf weitere Inputs.


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Das Fuder überladen? So weit sollte es eben nicht kommen, deshalb plädiere ich für die Einhaltung der E-Mail-Regeln!

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Zu lange E-Mails? Dann kommt es eben so...

05/11/2006 Google, Myspace, YouTube...und Du?

Viele der erfolgreichen Start-ups in den letzten Jahren, wurden direkt aus der Universität oder von "Tweens" gegründet.

Im Rahmen dieser Erkenntnisse haben wir «venture ideas» (Informationsveranstaltungen für Studierende) ins Leben gerufen.

Studierende und potenzielle Gründer profitieren von gebündeltem Know-how zum Thema "Firmengründung" mit einem exklusiven Start-up-Erfahrungsbericht, einer Paneldiskussion und wertvollen Praxis-Tipps zum Aufbau eines eigenen Start-ups.

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Die Informationsveranstaltungen finden in der ganzen Schweiz statt:

7. November 2006: ETH Zürich zusammen mit START (Referenten: Dr. Christian Zahnd, Hans-Peter Bolliger, Thomas Sevcik und Joachim Schoss )

7. November 2006: HTI Biel (Referenten: Alain Rollier, Anton Gunzinger, Toralf Scharf etc.)

8. November 2006: Universität Bern (Referenten: Janine Antoniv, Udo Schneider, Herbert Reutimann etc.)

14. November 2006: FHNW Muttenz (Referenten: Mike Egle, Daniel Gygax, Roland Schwab etc.)

15. November 2006: FHNW Brugg-Windisch (Referenten: Henning Timcke etc.)

21. November 2006: Universität Basel(Referenten: Ulf Grawunder, Bruno Dalle Carbonare, Thomas Meier etc.)

27. November 2006: HSR Rapperswil (Referenten: Ivan Bütler, Peter Schneider etc.)

30. November 2006: NTB Buchs

4. Dezember 2006: ZHW Winterthur (Rinaldo Dieziger, René Hausammann etc.)

6. Dezember 2006: Universität Zürich (Lukas Gysling, Andreas J. Schulze, Herbert Reutimann etc.)

An den Event erhalten ihr u.a. Antworten auf die Fragen:

- Wie gründet man ein Unternehmen?
- Was unterscheidet eine "Hirngspinnst" von einer "Business Idee"?
- Wie findet man das Dream-Team?
- Wie schreibt man einen Businessplan?
- Wie und wo findet man Gründungskapital?
- Was sind die Erfolgsfaktoren für Start-ups?


Neben einer Paneldiskussion mit Gründungsexperten und Start-ups erwarten euch am Anfang des Events zwei motivierende Start-ups Referate mit Ihrer Geschichte.

Verpassen? Lieber nicht!

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Wer hätte gedacht, dass zwei Studierende aus Stanford im Stande sein könnten Microsoft ernsthaft Konkurrenz zu machen....und dies innerhalb von 8 Jahren!!

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YouTube wurden im Oktober für 1.65 Mia. Dollar an Google verkauft. Die Gründer Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim sind noch keine 30 Jahre alt!

03/11/2006 Attraktive Frauen und heisse Themen!

Anlässlich der gestrigen START-Messe 2006 in der ETH Zürich, fand eine ungewöhnliche Podiumsdiskussion statt. Zum Thema Hightech-Ideen umsetzen diskutierten:

- Dr. Barbara Hefti-Gautschi, Geschäftsleiterin Ecogenics GmbH

- Marianne Fassbind (Wirtschaftsredaktion, Schweizer Fernsehen)

- Dr. Ursula Renold, Direktorin Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

- Susanne Schroff, Geschäftsführerin Rotronic AG

Frau Beth Krasna (Mitglied des ETH Rates) konnte aufgrund einer dringenden Sitzung (siehe vorgestriger Blog) leider nicht teilnehmen.

Das Panel bestand also ausschliesslich aus Frauen. Ungewöhnlich in einer eigentlichen Männerdomäne, aber absolut empfehlenswert und erfrischend. Neben der superspanneden und fachlich kompetenten Diskussion waren die vier Frauen auch für das Auge sehr angenehm und besser als der übliche "Kravattensalat".

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An der START-Messe waren viele nützliche Informationen und Stände für Gründungswillige. Besonders hervorgestochen an der diesjährigen Messe ist der Unternehmertest (Test per Computer - bin ich ein Unternehmertyp?), der auch von vielen Besuchern benutzt wurde.

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Shootout #1: Leider liesen sich dieses Jahr fast keine Studierenden, an der Messe blicken. An was könnte das liegen?

Shootout #2: Was für ein Zeichen ist es, wenn an einer Paneldiskussion über "Hightech Ideen umsetzen", geschätzte 50 % "Grey or No Hairs"-Teilnehmer sind?

Shootout #3: Wer soll/darf an einer START-Messe ausstellen? Ist es im Sinne der Idee, wenn man gewisse Anbieter ausschliesst?

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Die START-Messe an der ETH Zürich informiert Gründungswillige über den möglichen Erfolgsweg!

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Die souveräne und erfrischende Ursula Renold vom BBT erklärte den anwensenden Teilnehmer/innen die Innovations-Strategie des Bundes.

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