15/6/2006 13. Juni 2006: Die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft erobert Boston! (Tag 1)


Zusammen mit der GEBERT RÜF STIFTUNG, Ernst & Young und SWISS hat venturelab die besten 23 Start-ups der Schweiz gekürt (venture leaders). Zusammen bilden sie die innoffizielle Schweizer Start-up-Nationalmannschaft und verbringen 10 Tage in Boston um ihre Start-up Skills zu erweitern. In diesem Blog können Sie detailliert mitverfolgen, wie sich die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft im fernen Boston so schlägt und ob es für den „Weltmeistertitel“ reicht.
Das Programm ist vielfältig und intensiv. In Zusammenarbeit mit Pascal vom SHARE Boston (www.shareboston.org) konnten wir ein weltmeisterliches Programm zusammenstellen. So kommen wir in Kontakt mit Investoren, Geschäftspartnern, Mentoren etc. Zusätzlich geniessen wir vier Tage „Entrepreneur Education“ am Babson College mit den Super-Profs Ed and Les!
Im Flugzeug fieberten wir natürlich mit der Nati in Deutschland mit. Stephan Würmlin (Libero Vision) und ich diskutierten jede mögliche Alternative bis zum Finale durch. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nahmen wir dann das 0:0 zur Kenntnis (ein Hoch auf die Neutralität).
Boston empfängt uns mit fantastischem Wetter und unser indischer Taxifahrer versprach uns noch weitere sonnige Tage. Nach dem Check-in im Irving House (Bed & Breakfast mit „Massenlager“ bis zu 3 Personen pro Raum) kamen wir das erste Mal in Genuss der Gastfreundschaft vom Schweizer Konsulat „SHARE“ (www.shareboston.org).
Der Konsul und Direktor, Christoph von Arb, begrüsste uns offiziell in Boston. Danach füllte sich das SHARE bis zum letzten Platz (über 100 lokale Start-up-Interessierte) und jeder der Start-up-Nati hatte eine Minute Zeit, die Anwesenden zu überzeugen. Mit „Wahlzetteln“ wurden die einzelnen Pitches dann bewertet. Akustisch (…so vom Applaus her) hatte Janine Antonov die Nase klar vorne. Die Amerikaner waren stark beeindruckt von all den Pitches und den „innovative Swiss“! Na klar, neben „Toblerone“, „Heidi“ und „wer hat’s erfunden“ gibt es seit neuestem eine grosse Anzahl von weltklasse Unternehmer/innen. Hopp Schwiiz!
Nach den Pitches wurde in vier verschiedenen „Areas“ networking betrieben und die Amerikaner sind uns in dieser Beziehung wirklich noch einen grossen Schritt voraus. Elegant, locker und eloquent im Gespräch und nachdem sie ihr Ziel erreicht haben, verabschieden sie sich höflich und haben schon wieder das nächste „Networking-Ziel“ im Auge. Respekt!
Mittlerweile war es dann schon 9 pm lokale Zeit, was für uns 3.00 Uhr am morgen bedeutete. Wir beschlossen uns noch ein letztes Bier und einen Imbiss in einem lokalen Pub zu genehmigen. Murray Height (HeiQ Materials), der vier Jahre am M.I.T. studierte, war als Wegfinder sehr hilfreich.
Neben Pizza, Pasta, Burgern und Blue Cheese Dressing testeten wir, auf Anregung von Thomas Quinn, das Sierra Leone Bier. Guter Tipp und zur Nachempfehlung empfohlen.
Nach diesem letzten Aufbäumen waren dann aber alle sehr, sehr müde (mittlerweile war es in der CH schon fast wieder Zeit zum Aufstehen: 05.00 Uhr) und wir liefen zurück zum Irving House und sanken verdient in unsere Betten.




Kommentare
Den auf dem Blogspot Blog siehts ein bisschen nach Spam aus.