Dominique Rothenfluh beim Pitch.Prof. Ed im Element.
Beim Volleyball sowie im Business immer voller Einsatz!Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten! Stephan Würmlin in Action.

Zusammen mit der GEBERT RÜF STIFTUNG, Ernst & Young und SWISS hat venturelab die besten 23 Start-ups der Schweiz gekürt (venture leaders). Zusammen bilden sie die innoffizielle Schweizer Start-up-Nationalmannschaft und verbringen 10 Tage in Boston um ihre Start-up Skills zu erweitern. In diesem Blog können Sie detailliert mitverfolgen, wie sich die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft im fernen Boston so schlägt und ob es für den „Weltmeistertitel“ reicht.
Aufgrund des Jetlags waren die Aktivitäten, in den ersten Tagen, jeweils am Morgen noch sehr rege (Jogging etc.). Jetzt ist dieser Effekt fast völlig verschwunden und die ganze Gruppe trifft sich jeweils um 8.00 Uhr im Bus Richtung Babson College. Einzig Andreas Hieronymi (PETTS) und Laurence Mathieu (Applied BioComposite) schaffen es noch vor dem Morgenessen zu joggen.

Im Bus hatten wir eine interessante Diskussion über Hybrid-Autos mit Christian Schaffner (Plexim) und Julian Bertschinger (Covagen). In Amerika (besonders Boston und San Francisco) ist der Toyota Prius ein alltäglicher Begleiter im Stadtbild.

Im Babson College angekommen begannen wir eine halbe Stunde früher mit dem Programm um den Pitches von Alexandre Serov (Amaigo) und Murray Height (HeiQ Materials Ltd.) zu folgen.

Nach den Pitches wagten wir uns an den wohl schwierigsten Case der ganzen vier Tage in Babson: AlberCan Drilling Supply (Cash Flow Analyse). Die Grundaussage des Cases ist: Wachstum kann einem Start-up das Genick brechen (The Cash-Convertion-Cycle is the Lifeblood of a company…), weil Wachstum immer viel Geld kostet.

Man finanziert Waren, Löhne etc. im Voraus und bekommt das Geld erst ca. 60 Tage vom Kunden. Ein Start-up, das genau diesen Faktor hervorragend meistert ist DELL. Bevor bei DELL nur jemand einen kleinen Finger rührt, muss Geld fliessen. So können sie praktisch ihr ganzes Wachstum finanzieren. Michael Dell ist unser neuer Freund!

Mit so vielen Erkenntnissen im Kopf konnten wir mit guten Gewissen das köstliche Fajita-Buffet geniessen und sogar noch ein bisschen Volleyball, bei 25 Grad im Schatten, spielen.

Noch leicht ausser Atem hatten wir das Vergnügen die Pitches von Carsten Laue (medipol), Stephan Würmlin (Libero Vision) und Nicolas Abelé (scanlight) zu hören. Die Fallstudie „Evora“ förderte die Skills der Teilnehmer/innen rund um das Thema „kreative Lösungen bei schwierigen Situationen“ und wurde hervorragend durch Prof. Ed mit einem eigenen Beispiel illustriert.

Während der Busfahrt zurück zum Irving House wurde das Business Modell von Stephan Würmlin (Libero Vision) ausführlich im ganzen Bus diskutiert, dies aufgrund einer Anregung von Prof. Les nach seinem Pitch.

Das Abendprogramm war offen und dementsprechend waren auch die Aktivitäten vielfältig: Joggen, schwimmen, Pitches vorbereiten, Meetings arrangieren, fein Essen gehen, Telefonieren etc.