Im Rahmen der «venture apéros» fand gestern der Anlass mit Christian Schütz (Venture Partner, BrainsToVentures) zum Thema "Was Investoren und Business Angels von einem Jungunternehmen erwarten - Beispiele aus der Praxis".

Das Thema ist für viele innovative Start-ups von grossem Interesse und deshalb erstaunt es auch nicht, dass sich rund 70 Teilnehmer/innen im TEBO in St. Gallen eingefunden haben.

Lesson Learned:

#1: Wer ist der richtige Ansprechspartner: Bevor ein Start-up auf Investorensuche geht, ist es angezeigt, dass die richtige Art (Private Equity / Venture Capital formell / Venture Capital informell etc.) des zukünftigen Investors genau evaluiert wird. Hier kann man sehr viel Zeit sparen.

#2: Business Angels bleiben weitgehend anonym. Wer in den erlauchten Kreis eintreten will, kann dies nur durch eine "Einführung" oder durch eine Service-Company wie BrainsToVentures tun.

#3: Ein Business Angel hat folgende Erwartungen an ein Start-up: Unternehmerpersönlichkeit, Kommunikation, Struktur, Beteiligung und Exit.

#4: Eine investmenfähige Struktur sieht folgendermassen aus: aufgeräumte Gesellschafterstruktur für Folgeinvestements, Patente im Unternehmen, keine Lizenzmodelle (...also Lizenznehmer), keine Trennung von Technologie und Markt, 100 % Commitment des Unternehmers, Skalierbarkeit des Geschäftsmodells oder profitable Nische und erste Erfolge.

#5: Mögliche Exitformen: IPO (Börsengang), Trade Sale (Verkauf an strategischen Partner wie z.B. Google und YouTube), Buy-Back (Rückkauf des Unternehmers), Financial Sale (an weiteren Investor) oder Walking Harvest (Refinanzierung durch Cash flow).

Christian Schütz verstand es hervorragend die verschiedenen Facetten eines Investments aufzuzeigen und so erstaunt es auch nicht, dass BrainsToVentures das grösste Business Angels Netzwerk in Europa ist.

Eine mögliche Einführung zu Investoren und Business Angels ist der fünftägige Workshop «venture training» , wo Sie am letzten Tag die Möglichkeit haben vor Business Angels und Venture Capitalists zu präsentieren.

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Rund 70 Teilnehmer/innen interessierten sich für das Thema "Was Investoren und Business Angels von einem Jungunternehmen erwarten - Beispiele aus der Praxis ".

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Christian Schütz begeisterte die Teilnehmer/innen mit vielen Praxisbeispielen und "Hardfacts".

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Das ist halt nun eben so....