29/11/2006 Xing = Geld-Verbrenn-Aktie?
Der Börsengang von Xing (ehemals OpenBC) steht vor der Tür (gemäss Financial Times Deutschland soll es am 7. Dezember soweit sein).

(Bildlegende: Börsenstar oder Buhmann - der Gründer und CEO von Xing Lars Hinrichs)
Im Artikel "OpenBC legt IPO-Termin fest" der gleichnamigen Zeitung fand ich zwei interessante Kommentare:

Na ja so ganz Unrecht haben die beiden doch nicht. Also hier die Analyse:
Shoout #1: Kann eine Firma mit voraussichtlich 12 Mio. Euro Jahresumsatz (Quartalsumsatz x 4) rund 150 Mio. Euro Börsenwert haben (hier eine interessante Antwort auf diese Frage)?
Shootout #2: Wie glaubwürdig ist ein CEO, der zuerst sagt er verkauft keine Aktien, dann aber dennoch 330.000 Aktien abgibt?
Shootout #3: Kann man aufgrund von noch nicht eingefahrenem Gewinn (Gewinnprognosen), eine Bewertung rechtfertigen oder soll man sich doch besser auf Fakten stützen?
Shootout #4: Ist es aufgrund eines Hypes unmoralisch Aktien zu kaufen, die betriebswirtschaftlich eher fraglich sind, aber sich dennoch kurzfristig auszahlen?
Shootout #5: Ist ein IPO eines Start-ups grundsätzlich eher ein positives oder negatives Ereignis?
Mutig sind jene, die sich jetzt noch vor dem Börsengang über Xing äussern. Die Besserwisser hören wir ja dann noch danach...

(Bildlegende: Kommentare über die Xing-Aktie bitte noch vor dem Börsengang. Alles andere ist Besserwisserei!)

(Bildlegende: Börsenstar oder Buhmann - der Gründer und CEO von Xing Lars Hinrichs)
Im Artikel "OpenBC legt IPO-Termin fest" der gleichnamigen Zeitung fand ich zwei interessante Kommentare:
"Wer die Aktie kauft, kann sein Geld auch verbrennen. Läuft auf dasselbe hinaus. Großen Gewinn gibt es nicht. Ob er je größer wird, wage ich sehr zu bezweifeln...Und wer würde bei so erbärmlichen Umsatz- und Gewinnzahlen den Firmenwert schon auf über 100 Millionen Eur taxieren? Nur Narren. Helau..."

"Ist doch klar...wenn ich ein Unternehmen an die Börse bringen will, schreibe ich natürlich schwarze Zahlen. Bei einem Quartalsumsatz von 2,8 Mio. Euro und einem Vorjahresumsatz von gerade mal 6 Mio. gleich für weit über 100 Mio. Aktien verkaufen wollen...Bin gespannt, wer darauf alles einsteigt und noch immer nicht klug geworden ist..."
Na ja so ganz Unrecht haben die beiden doch nicht. Also hier die Analyse:
Shoout #1: Kann eine Firma mit voraussichtlich 12 Mio. Euro Jahresumsatz (Quartalsumsatz x 4) rund 150 Mio. Euro Börsenwert haben (hier eine interessante Antwort auf diese Frage)?
Shootout #2: Wie glaubwürdig ist ein CEO, der zuerst sagt er verkauft keine Aktien, dann aber dennoch 330.000 Aktien abgibt?
Shootout #3: Kann man aufgrund von noch nicht eingefahrenem Gewinn (Gewinnprognosen), eine Bewertung rechtfertigen oder soll man sich doch besser auf Fakten stützen?
Shootout #4: Ist es aufgrund eines Hypes unmoralisch Aktien zu kaufen, die betriebswirtschaftlich eher fraglich sind, aber sich dennoch kurzfristig auszahlen?
Shootout #5: Ist ein IPO eines Start-ups grundsätzlich eher ein positives oder negatives Ereignis?
Mutig sind jene, die sich jetzt noch vor dem Börsengang über Xing äussern. Die Besserwisser hören wir ja dann noch danach...

(Bildlegende: Kommentare über die Xing-Aktie bitte noch vor dem Börsengang. Alles andere ist Besserwisserei!)




Kommentare
Geldverbrennen? Der Kurs war heute bei 39 EUR, für 30.1 habe ich am IPO gekauft. Fast 30% in einem halben Jahr finde ich i.O. im Vergleich zum Risiko.
Zügelt am Besten mal eure Zungen, denn Services wie Xing sind nachhaltig und das Internet tritt nun definitiv seinen Siegeszug an. So reagiert doch nur jemand der 2000/2001 viel Geld verloren hat? Ich hatte damals Templeton Growth Fond ;-)
Gruss, Mike